In unserer Gesellschaft gibt es den Brauch, das Blut des Opfertieres auf die Stirn, auf das Auto oder auf das Haus zu streichen. Hat das im Islam einen Platz? Wenn nicht, ist es problematisch, diesen Brauch weiterzuführen?
Nun, das vergossene Blut ist etwas, das Allah der Erhabene verboten hat. Dieses Blut irgendwohin zu schmieren und Ähnliches hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun. So etwas gibt es nicht. Allah der Erhabene hat es vorgeschrieben. In Sure al-Haddsch, Vers 34, wurde es jeder Gemeinschaft zur Pflicht gemacht – an bestimmten Tagen. Diese bestimmten Tage sind die Tage des Opferfestes. Das wird auch aus dem Koran sehr klar verstanden. Das Opfern ist für jede Gemeinschaft verpflichtend, für jede Gemeinschaft verpflichtend. Warum? Damit man an bestimmten Tagen den Namen Allahs über den Tieren erwähnt, die Er als „Behîmetü’l-En‘âm“ bezeichnet: Schafe, Ziegen, Rinder und Kamele. Wichtig ist dort das Schlachten des Tieres, nicht das Blut irgendwohin zu schmieren. Es gibt keinerlei Aussage über das Blut. Mit dem vergossenen Blut darf ohnehin nichts gemacht werden. Allah der Erhabene hat sogar verboten, es zu essen. Deshalb hat es keinerlei Bedeutung, das Blut hierhin oder dorthin zu schmieren. Das ist nichts Richtiges.





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