Ich mache eine Ausbildung zum Koch. Im Unterricht wird uns beigebracht, manchen Gerichten Wein hinzuzufügen, um ihnen mehr Geschmack zu verleihen. Und wir werden auch dazu aufgefordert, dies so zu machen. Um die Kurse zu bestehen und den Geschmack der zubereiteten Speisen zu kontrollieren, kommen wir zwangsläufig mit Wein in Berührung. Wie sollte man sich in einer solchen Situation als Muslim verhalten?
Dieser Wein ist ein alkoholisches Getränk. Je nach Alkoholgehalt gilt: In vielen Dingen, die Sie trinken oder konsumieren, entsteht Alkohol, wenn man zucker- oder stärkehaltige Produkte über Nacht offen stehen lässt. Ob etwas Alkohol enthält oder nicht, ist nicht allein entscheidend. Auch in den Lebensmitteln, die wir essen, gibt es Alkohol, denn der Körper braucht Alkohol und produziert ihn auch selbst. Dieser Alkohol wird vom Körper benötigt. Überschreitet der Anteil in Getränken jedoch eine bestimmte Grenze, etwa drei Prozent, dann erreicht er einen berauschenden Zustand. Deshalb hat Allah uns befohlen, berauschende Getränke zu meiden, ebenso wie Drogen und andere berauschende Stoffe. Denn dort wird das Wort „Khamr“ verwendet. Und der Gesandte Allahs erklärte „Khamr“ als das, was den Verstand bedeckt. Also alles, was den Menschen berauscht, sei es eine Flüssigkeit oder eine Droge. Davon sollen wir uns fernhalten. Wird jedoch Alkohol einem Gericht hinzugefügt oder mitgekocht, dann verdampft zwangsläufig ein großer Teil des Alkohols. Der Alkoholgehalt sinkt und erreicht einen Punkt, an dem er den Menschen nicht mehr berauscht. Für einen Muslim ist dies jedoch keinesfalls empfehlenswert. Denn Allah sagt: „Haltet euch davon fern.“ Wenn dies befohlen wird, dann müssen solche Dinge einen Schaden haben. Nur weil wir diesen Schaden nicht kennen, bedeutet das nicht, dass er nicht existiert. Das zu beurteilen, ist Aufgabe der Fachleute. Es wird also befohlen, sich davon fernzuhalten. Wenn jemand es einem Gericht hinzufügt, wird dieses Gericht dadurch jedoch nicht zu einem berauschenden Getränk. Denn beim Kochen verdampft ein großer Teil davon. Dennoch ist es keine Sache, die man empfehlen würde.





Kommentar hinzufügen