Islam und Koran

Was ist das Urteil über das Fasten an den religiösen Festtagen?

Es gibt einige Hadithe, die das Fasten an den religiösen Feiertagen verbieten. Wie sollte man diese Hadithe aus der Perspektive des Koran bewerten?

Es gibt einen vollständigen Hadith, wenn du willst, lese ich ihn vor. Ja, er stammt von Abu Ubaid. Er sagte: „Ich war an einem Eid-Fest zusammen mit Umar (r.a.).“ Vor der Predigt leitete er das Gebet und sagte dann: „Der Gesandte Allahs verbot das Fasten an diesen beiden Tagen. Denn am Tag des Opferfestes werdet ihr von den Fleischstücken eurer Opfer essen, und am Tag des Fastenbrechensfestes beendet ihr euer Fasten.“

Zum Beispiel gebietet Allah im Koran, Sure 22, Vers 36, am Opferfest von den Opfertieren zu essen.
فَكُلُوا مِنْهَا وَاَطْعِمُوا الْقَانِعَ وَالْمُعْتَرَّۜ „Esst davon und gebt dem, der zufrieden ist, und dem, der um Hilfe bittet, zu essen.“ Wir werden also essen. Natürlich sollte man an diesem Tag nicht fasten, damit es ein Festtag ist. Die Tage des Opferfestes dauern vier Tage.

Wenn man die entsprechenden Verse betrachtet, sieht man das klar. Und was ist mit dem Ramadan? Nach dem Fasten des Ramadans kommt der nächste Tag, morgens betet man das Festgebet gemeinsam, ruft Takbīr, und man bietet Freundlichkeit an die Menschen an. Wenn nun die Leute zu euch nach Hause kommen und ihr sagt: „Ich esse nicht, aber ihr könnt essen“, was passiert dann?

Zudem muss es ein sichtbares Zeichen dafür geben, dass der Ramadan beendet ist. Deshalb stimmt dieser Hadith sehr gut mit dem Koran überein.

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