Islam und Koran

WELCHE KRANKHEITEN KÖNNEN EINE RELIGIÖSE ERLAUBNIS DAFÜR DARSTELLEN, NICHT ZU FASTEN?

Welche Krankheiten können eine religiöse Erlaubnis darstellen, um nicht zu fasten? Darf zum Beispiel jemand mit Migräne nicht fasten?

Bei der Frage, welche Krankheit eine Erlaubnis darstellt, nicht zu fasten, hat Allah der Erhabene die Entscheidung in dieser Angelegenheit der Person selbst überlassen. Denn Rechenschaft wird diese Person Allah gegenüber selbst ablegen. Jeder sollte sich bewusst sein, dass er ein Diener Allahs ist. Er sollte sich keine eigene Religion nach seinem Kopf ausdenken, sondern so leben, wie Allah es will. Wenn Allah sagt: „Fastet“, dann ist man verpflichtet zu fasten. So etwas wie „Heute habe ich nicht gefastet, ich habe keine Absicht gefasst“ kann es niemals geben.

Wenn du in den Monat Ramadan eingetreten bist, spielt es überhaupt keine Rolle, ob du die Absicht gefasst hast oder nicht. Allah befiehlt dir, die Tage fastend zu verbringen. Eine Erleichterung hat Er nur für Kranke und Reisende gewährt. Außer ihnen hat Er niemandem eine Erlaubnis gegeben. Auch in Bezug auf Krankheit trifft die Person selbst die Entscheidung. Das heißt, ein ärztliches Attest oder Ähnliches ist überhaupt nicht erforderlich. Warum? Weil sie selbst Allah gegenüber Rechenschaft ablegen wird.

So habe ich es verstanden. Vielleicht können wir das auch ergänzen; es könnte zum Beispiel gefragt worden sein: „Wenn ich faste, bekomme ich Migräne.“ Kann das ein Grund sein, nicht zu fasten?

Wenn die Migräne begonnen hat, kann er oder sie das Fasten natürlich brechen, aber es ist besser, es nicht zu brechen.

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