Ich möchte etwas zum Leben an lebenserhaltenden Geräten fragen, wenn das Bewusstsein nicht mehr vorhanden ist. Ich bin derzeit gesund. Falls ich aber später einmal in eine solche Lage komme, möchte ich nicht künstlich am Leben erhalten werden. Kann ich das meinen Angehörigen als letzten Willen mitteilen? Ist es aus religiöser Sicht erlaubt, eine Behandlung abzulehnen? Manche Menschen leben ein oder zwei Jahre an Geräten, andere sogar zehn Jahre.
Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht, eine Behandlung abzulehnen. Niemand kann garantieren, dass eine Behandlung tatsächlich zum gewünschten Erfolg führt. Ich glaube, es war ungefähr um diese Zeit im letzten Jahr, da hatten wir in Konya ein Treffen mit Ärzten. Sie waren sich alle in einem Punkt einig: „Medikamente sind Gifte.“ Ich kann also sagen: „Ich möchte mich nicht vergiften lassen. Das ist mein gutes Recht.“
Deshalb also, was sie tun… Schauen Sie, dort drüben gab es früher eine Entbindungsklinik. Es war die Süleymaniye-Entbindungsklinik, inzwischen wurde sie geschlossen. Dorthin wurde eine Verwandte meiner Frau als stellvertretende Direktorin versetzt. Noch im selben Jahr wurde sie zu einer Reise in die USA eingeladen. Von wem? Von Pharmafirmen. Warum tun sie das? Eine stellvertretende Direktorin, die erst seit wenigen Monaten im Amt ist. Sie versuchen, mit der Gesundheit der Menschen Geld zu verdienen





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