Können Sie das Urteil bezüglich der Verwendung von Gold und Seide für Männer darlegen? Was ist Allahs Gebot in dieser Angelegenheit?
Allah der Erhabene sagt im 32. Vers der Sure al-Aʿraf:
قُلْ مَنْ حَرَّمَ ز۪ينَةَ اللّٰهِ الَّت۪ٓي اَخْرَجَ لِعِبَادِه۪
„Sprich: Wer hat den Schmuck Allahs verboten, den Er für Seine Diener hervorgebracht hat?“ وَالطَّيِّبَاتِ مِنَ الرِّزْقِۜ „Und die guten Dinge der Versorgung – wer hat sie verboten?“ Mit „gute Versorgung“ sind außer den vier Speisen, die Allah der Erhabene aufzählt, auch das Verzehren des Rechts anderer verboten.
Das Schwein ist das einzige Tier, das namentlich verboten wird; ebenso das, worüber ein anderer Name als der Allahs ausgesprochen wurde, fließendes Blut und verendete Tiere sind verboten. Danach heißt es: „Wer kann dies verbieten?
قُلْ هِيَ لِلَّذ۪ينَ اٰمَنُوا فِي الْحَيٰوةِ الدُّنْيَا Sprich: All diese Gaben sind im diesseitigen Leben für die Gläubigen.“
خَالِصَةً يَوْمَ الْقِيٰمَةِۜ „Am Tag der Auferstehung jedoch sind sie ausschließlich für die Gläubigen.“ Wenn wir nun die Verse über das Jenseits betrachten, sehen wir Aussagen darüber, dass die Gläubigen im Paradies Seide tragen und goldene Armreifen anlegen. Daher erkennen wir hier, dass Allah der Erhabene erklärt, dass niemand die Befugnis hat, diese Dinge zu verbieten.
Allah sagt, dass es niemandem zusteht, in diesen Angelegenheiten Verbote zu erlassen. Diese Schmuckformen werden im Koran nicht verboten.





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