Islam und Koran

Ist es kein Widerspruch, bedeckt zu sein und enge Kleidung zu tragen?

Wir sehen, dass einige Frauen zwar ihre Köpfe bedecken, aber mit sehr enger Kleidung und auffälligem Make-up herumlaufen. Wie beurteilt unsere Religion diesen widersprüchlichen Zustand, also sowohl den Kopf zu bedecken als auch mit enger Kleidung und starkem Make-up auf die Straße zu gehen?

Es gibt nichts Verbotenes daran, schöne Kleidung zu tragen oder gut auszusehen. Doch Allah der Erhabene sagt im 31. Vers der Sure an-Nur Folgendes zu diesem Thema:
وَلَا يَضْرِبْنَ بِاَرْجُلِهِنَّ لِيُعْلَمَ مَا يُخْف۪ينَ مِنْ ز۪ينَتِهِنَّۜ „Sie sollen nicht mit ihren Füßen aufstampfen, damit das bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen.“ Der ganze Körper der Frau ist ein Schmuck, eine Zierde. Denn im 14. Vers der Sure Al-i Imran heißt es:
زُيِّنَ لِلنَّاسِ حُبُّ الشَّهَوَاتِ مِنَ النِّسَٓاءِ „Die Liebe zu den Frauen ist den Menschen als etwas Schönes ausgeschmückt worden.“ Damit wird mitgeteilt, dass der ganze Körper eine Zierde ist.

Der Ausdruck „sie sollen nicht mit ihren Füßen aufstampfen“ im Vers verbietet auffällige Gangarten, die darauf abzielen, die verborgenen Schönheiten bemerkbar zu machen. Es wird befohlen, dass sie sich nicht so verhalten sollen, dass die Feinheiten ihres Körpers sichtbar werden oder dass sie der anderen Seite eine sexuelle Botschaft vermitteln. Dies ist ein Verhalten, das Allah der Erhabene nicht möchte. Ansonsten hat jede Frau das Recht, sich schön zu kleiden, solange es normal ist (nicht verführerisch). Mit einem normalen Gang zu gehen und sich so zu kleiden, dass die Körperformen nicht sichtbar werden, ist eine Anforderung des Koran. Daher sollten die getragenen Kleider so sein, dass sie die Körperformen nicht erkennen lassen.

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