Die Religion im Koran Gesellschaft & Rechte

Der Krieg von Bani Kurayda zwischen Wahrheit und Lüge

Sowohl bei den Muslimen als auch den Nichtmuslimen ist der Glaube weit verbreitet, dass Mohammed nach dem Krieg gegen die Bani Kurayda mehrere Hunderte von Kriegsgefangen töten ließ. Diese Geschichte wird in dieser Arbeit näher unter die Lupe genommen und die historischen Quellen bewertet.

         

Der Krieg von Bani Kurayda zwischen Wahrheit und Lüge  

Dr. Jamal Najim

Der Krieg gegen die Bani Kurayda begann am gleichen Tage, an dem der Krieg gegen die Al-Ahzaab zu Ende war, bei dem die Sippe der Kuraisch und deren Verbündete verloren.

Gegen Kriegsende waren die Al-Ahzaab von den Muslimen hermetisch umringt. Nach vorheriger Vereinbarung mit den Juden der Bani Kurayda sollten diese zu diesem Zeitpunkt anfangen, auf der Seite der Muslime zu kämpfen. Die Juden der Bani Kurayda hielten ihr Versprechen jedoch nicht (wie immer in ihrer Vergangenheit). Ganz im Gegenteil! Sie fingen an, gegen die Muslime zu kämpfen, anstelle mit ihnen die Stadt zu verteidigen. Die Muslime hatten plötzlich zwei Feinde. Das erhöhte logischerweise ihre Angst und ihren Kriegsstress. Der Koran beschreibt diese gefährliche und Zukunft bestimmende Situation ebenfalls in Kapitel 33, Al-Ahzaab, Verse 11 – 12:

:(33)سورة الأحزاب

هُنَالِكَ ابْتُلِيَ الْمُؤْمِنُونَ وَزُلْزِلُوا زِلْزَالًا شَدِيدًا (11) وَإِذْ يَقُولُ الْمُنَافِقُونَ وَالَّذِينَ فِي قُلُوبِهِمْ مَرَضٌ مَا وَعَدَنَا اللَّهُ وَرَسُولُهُ إِلَّا غُرُورًا (12).

(11) Da (hunaalika) wurden die Gläubigen auf die Probe gestellt und (in ihrem Gottvertrauen) stark erschüttert. (12) (Damals) als die Heuchler (munaafiquun) und diejenigen, die in ihrem Herzen eine Krankheit haben, (immer wieder) sagten: ,,Allah und sein Gesandter haben uns nur trügerische Versprechungen gemacht“.

Nach Beendigung des Krieges gegen die Al-Ahzaab mit Sieg der Muslime, mussten sie sich den Juden der Bani Kurayda zuwenden und sie bestrafen, erstens wegen des Nichteinhaltens ihres Versprechens und zweitens deswegen, weil sie einen Krieg gegen die Muslime angefangen hatten. Und so umzingelte sie Mohammed und seine Mitkämpfer für einige Tage. Sie wollten jedoch nicht aufgeben. Dann beschloss Mohammed, sie doch anzugreifen: Er besiegte sie dann tatsächlich.

Während des Kampfes wurden viele Juden von der Bani Kurayda getötet und die restlichen Kämpfer dann festgenommen.

Im Islam darf man keine feindlichen Kämpfer während des Krieges festnehmen, erst dann, wenn man sie zunächst besiegt hat und die restlichen Soldaten keinen Widerstand mehr leisten können, dann soll man sie festnehmen und zu Kriegsgefangenen erklären.

Und das ist genau das, was Mohammed nach seinem Sieg gegen die Bani Kurayda tat. Im gleichen Vers wird dann auch erwähnt, was man mit diesen Kriegsgefangenen tun soll, nämlich entweder ohne Entgelt (Mannun), oder gegen Bezahlung (Fida) freilassen, wenn der Krieg ganz zu Ende geht.

Die Bani Kurayda verloren nach diesem Krieg alles: Hab, Gut, und Land. Das nahmen die Muslime als Kriegsgewinn weg. Es ist eine natürliches Gesetz in diesem Leben, dass nur das Gute überlebt.

Nach Ende des Krieges hatten die Kriegsgefangenen von der Bani Kurayda kein Geld mehr, damit sie sich freikaufen konnten. Es blieb den Muslimen also nichts anderes übrig, als sie ohne Entgelt freizulassen (Mannun). Und das war auch wirklich so!

Die überlieferten Erzählungen:

In  der Sira finden wir viele Ereignisse und Geschehen, die mit dem Koran total im Widerspruch stehen. Sie sind sogar in sich selbst nicht einig. So wird zum Beispiel erzählt, dass Mohammed die Kriegsgefangenen von Bani Kurayda alle nach Medina führte und sie dort in einem Haus unterbrachte. Am nächsten Morgen ließ er sie alle in einem großen Loch in der Erde töten. Anderen Erzählungen zufolge eliminierte er nur die Männer, die fähig waren, mit Gewehren umzugehen. Eine dritte Version der Erzählung besagt, dass er alle Männer zu töten beauftragte, während er Frauen – fürs Bett – am Leben ließ. Es wurde trotzdem keine Zahl der von Mohammed Getöteten genannt.

Einer von der Bani Kurayda, der sich (angeblich) zum Islam bekannte, erzählte, dass Mohammed diejenigen töten ließ, die die Pubertät erreichten. Dieser Begriff der Pubertät beinhaltet alle, Kämpfer und Nicht-Kämpfer. Im Islam tötet man Nicht-Kämpfer nicht. Man sollte an dieser Aussage zweifeln, da der Erzähler ja zu den Bani Kurayda gehörte, die eben den Krieg trotz ihrem verbitterten Kampf gegen die Muslime verloren hatten. Er müsste folglich ein gewisses Mitleid mit seiner Sippschaft gehabt haben, auch wenn er behauptete, er sei Muslim geworden.

Wenn man im Allgemeinen die Erzählungen der Juden über den Krieg der Bani Kurayda überblickt, findet man sicherlich eine Färbung durch die jüdische Erzählkunst vor. Sie ist gekennzeichnet durch die Aussetzung zur Vernichtung und Verrat von anderen, die Tapferkeit und Standhaftigkeit der Juden, und nicht zuletzt dass sie ständig und immer das Opfer aller Zeiten seien.  

Ein Erzähler oder Schriftsteller muss eigentlich so neutral sein wie er nur sein kann, damit er so glaubwürdig wie möglich wirkt und den Leser überzeugen kann. Wir glauben aber, dass es so eine Neutralität in Wirklichkeit gar nicht gibt, weder unter den Juden von Bani Kurayda, die ja alles verloren hatten während des Krieges noch unter den Muslimen, die die Juden hassen, insbesondere weil die Juden ständig versuchten, sich von der islamischen Herrschaft zu isolieren und sich selbständig zu machen.

Die Zugehörigkeit zu der eigenen Religion kann offenbar eine wesentlich Rolle spielen bei der Wiedergabe einer Information. Jeder Erzähler, wer dies auch sein mag, tendiert dazu, zum einen z. B. das Gefühl, das Opfer zu sein, auszugleichen, und zum anderen  z. B. das Gefühl, stolz zu sein, zum Ausdruck zu bringen, weil er andere besiegte.

Wie oben erwähnt, wurde keine einheitliche Zahl der getöteten Gefangenen des Krieges von der Bani Kurayda genannt. Einige sprachen von über 600, aber auch von über 700 oder sogar 800.  Man findet auch die Zahl 40 oder 400.

Alle oben angeführten Erzählungen können nicht akzeptiert werden, weil:

1.Der Koran eine ganz klare und deutliche Information darüber gibt, dass der Krieg zu Ende ging, als eine Vielzahl von der Bani Kurayda während des Krieges getötet und der Rest, aber nur nach klarem Sieg, in diesem Krieg, festgenommen worden waren. An einer anderen Stelle im Koran wurde geklärt, was man nach dem Krieg mit diesen Gefangenen tun soll: Sie freilassen! Entweder mit oder ohne Entgelt!

Einer, der fest an die o. a. Erzählungen glaubt, mag sagen, die Tötung von den Gefangenen der Bani Kurayda sei eine unbestrittene wahre Geschichte, auch wenn sie dem Koran widersprechen sollte. So eine Behauptung würde dann heißen, dass Mohammed etwas getan hätte, was dem Koran widerspräche. Wenn aber, Mohammed gegen den Befehl Gottes gehandelt hätte, dann hätte ihn Gott gewarnt und getadelt, wie dies der Fall war mit den Gefangenen von Badr. Da wir nichts dergleichen im Koran finden können bezüglich der Geschichte des Krieges von der Bani Kurayda, bedeutet dies also, dass so eine  Ermordung der Kriegsgefangenen von der Bani Kurayda auch nicht geschah.

Es gibt nun welche, die sagen, dass Mohammed deswegen von Gott bezüglich der Gefangenen von Badr getadelt wurde, weil Mohammed sie nicht getötet hatte, und so wäre ja dann die Tötung von den Gefangenen der Bani Kurayda geordert. Darauf können wir wie folgt antworten:

Erstens: Dies ist falsch gedeutet; Mohammed wird deswegen von Gott getadelt, weil er die Gefangenen von Badr festgenommen hatte, bevor er während des Krieges von den Gegnern so viele getötet hatte, dass ein klarer Sieg für die Muslime feststand. Hier geht es also um den Zeitpunkt der Festnahme und keineswegs um die Nicht-Tötung der Gefangenen. Im Koran steht also in Kapitel 8, Al-Anfal, Vers 67, nur wenn Mohammed von den feindlichen Gegnern so viele außer Gefecht setze, dass sie keinen Widerstand mehr leisten und er sie endgültig besiege, dann dürfe er die restlichen, nicht mehr kämpfenden Gegner nicht töten, aber wohl festnehmen:

:(8)سورة الأنفال

مَا كَانَ لِنَبِيٍّ أَنْ يَكُونَ لَهُ أَسْرَى حَتَّى يُثْخِنَ فِي الْأَرْضِ تُرِيدُونَ عَرَضَ الدُّنْيَا وَاللَّهُ يُرِيدُ الْآخِرَةَ وَاللَّهُ عَزِيزٌ حَكِيمٌ (67).

(67) ,,Kein Prophet darf Kriegsgefangene haben, solange er nicht (die Gegner überall) im Kriegsfeld (ard) vollständig nieder gekämpft hat (yuthkhina). Ihr wollt die Glücksgüter (`arad) des Diesseits, aber Allah will (für euch) das Jenseits. Er ist mächtig und weise”.

Zweitens: Wenn es im Islam gestattet wäre, Gefangene zu töten, dann hätte Mohammed es getan, besonders nach der „Blamage“ (bei dem Krieg von Badr). Und da Mohammed es nicht getan hat, bedeutet das, dass Tötung von Kriegsgefangen überhaupt  nicht  erlaubt ist.

Drittens: Auch wenn der vierte Vers von Kapitel Mohammed oft übersehen wird, dieser legt offen und unzweideutig das endgültige Urteil über Kriegsgefangene dar; nämlich FREILASSEN! Entweder mit (Fida) oder ohne Entgelt (Mannun).

2.Der Krieg ist im Islam nicht erlaubt, um andere Leute oder Völker zu unterdrücken oder zu Ungewolltem zu zwingen oder um zu regieren und sich zu verherrlichen. Er ist nur gestattet, um sich im Falle einer fremden militärischen Invasion zu verteidigen, um Frieden und Sicherheit zu gewährleisten.

3.Wenn ein angreifender Gegner aufgibt und um Hilfe bittet, so hat er Recht auf Asyl bei den Muslimen. Er soll nur dem Koran zuhören.

4.Und wenn ein Gegner deutlich zeigt, dass er wirklich nicht mehr kӓmpfen möchte, darf man ihn nicht mehr berühren.

5.Ein freigelassener Kriegsgefangener wird unter den Muslimen als ein armer Mitbürger angesehen, der Hilfe von der muslimischen Gesellschaft benötigt und auch erhӓlt.

Stimmen nun all diese Regeln (VERSE) im Islam mit der erzӓhlten Ermordung der Kriegsgefangenen von der Bani Kurayda überein?

6.Aus der Sira (siehe oben) ist von Mohammed bekannt, dass er blutige Auseinandersetzungen nicht mochte, und sein Kriegsverhalten bewies dies immer. Historiker erwӓhnten eine Zahl der Gesamt-Getöteten von den Muslimen und deren Gegnern in allen Kriegen Mohammeds; und sie betrug lediglich einige Hunderte.

Ist es denn glaubhaft, dass er innerhalb von ein oder zwei Tagen Hunderte getötet hӓtte?

Vielleicht sagt einer, dass die Juden (durch die Tötung der Gefangenen) eine entsprechende Strafe dafür bekӓmen, dass sie ihr (festes) Versprechen gegenüber Mohammed nicht aufrecht erhielten.

Die Antwort auf diese Behauptung ist, dass der Verrat und das Nichteinhalten des Versprechens von Seiten der Juden in diesem Krieg gegenüber Mohammed nicht das erste Mal geschah. Auch die Juden von Quraisch taten dies zuvor, und trotzdem gab Mohammed sie alle frei, nachdem er  Mekka erobert hatte. Das ist eine fest und ordnungsgemäß dokumentierte Geschichte.

Warum sollte denn Mohammed nun die Juden von der Bani Kurayda töten?

Des Weiteren könnte man ja annehmen, er tӓte es, nur weil sie Juden waren.

So ein Verhalten aufgrund einer anderen Rassenzugehörigkeit ist gar nicht denkbar, weil Mohammed für die Gesamtheit der Weltbewohner von Gott entsandt wurde, und nicht nur für die Araber.

Zudem war der Unterschied zwischen dem Krieg gegen die Bani Kurayda und der Eroberung von Mekka klar. Mekkas Einwohner akzeptierten die Friedensvereinbarungen und so nahmen die Muslime Mekka ohne jeglichen Kampf ein. Im Gegensatz dazu wollten die Bani Kurayda einen blutigen Kampf gegen die Muslime führen, was dann mit ihrer Niederlage endete.

Logische Fragen zu diesen Erzӓhlungen:

1.Laut Überlieferungen betrӓge die Zahl der Festgenommen 600 -900 Krieger, das heißt also, zusammen mit ihren Angehörigen, eine Zahl von über 3000 Festgenommene, die von der Siedlung der Bani Kurayda nach Medina geleitet wurden. Der Weg dauerte aber zumindest mehrere Stunden.

Wie war es denn von einem sicherheitlichen und militӓrischen Gesichtspunkt möglich, über so eine riesige Zahl von Menschen und über so viele Stunden die Kontrolle zu haben?

2.Es wurde erzӓhlt, dass Mohammed sie alle, nachdem sie Medina erreicht hӓtten, in einem Haus (dem Haus einer Frau von der Bani Najjar) eingesperrt hӓtte.

Die Frage lautet: Welches Haus in der damaligen Zeit kann wirklich eine so große Zahl (über 3000) von Menschen aufnehmen?

3.Warum eigentlich die Überführung nach Medina? Warum tötete man sie nicht direkt nach dem Sieg vor Ort und ersparte sich die Strapazen und die Mühe?

4.Warum tötete man sie nicht in dem bereits vorhandenen Loch, welches  im Krieg gegen die Al-Ahzaab zuvor in der Erde gegraben wurde?  Und so hӓtte man ja Blutflüsse und Kadaver vermieden und die Stadt vor epidemischen Erkrankungen gehütet!

5.Einige erzӓhlten, dass die Tötung von zwei Personen durchgeführt worden wӓre. Wie war es denn möglich, dass 600 bis 900 Personen von nur zwei Leuten ,,geschlachtet  ̎ worden wӓren?

Man muss hier bemerken, dass wӓhrend des Krieges die Tötung einen psychologischen Hintergrund hat, nӓmlich die Verteidigung der eigenen Person vor dem Sterben. Aber das ist nicht der Fall beim Ermorden von Gegnern, die total aufgegeben haben.

6.Wie konnten die Juden weiterhin bei den Muslimen bleiben und leben, nachdem ihre Glaubensbrüder vor ihren Augen getötet wurden?

7.Wo befindet sich eigentlich das Erdloch, in dem sie ermordet worden seien?

8.Man weiß wohl von den Juden, dass sie ihr Elend stӓndig genauestens dokumentieren. Und genau diese Erzӓhlung über diesen Krieg von der Bani Kurayda konnte man in ihrer Geschichte nicht finden. Und wenn man darüber etwas finden sollte, dann ist es die Überlieferung von Isaak und es ist also nicht dokummentationswürdig. Es handelte sich sicherlich um eine der Sippen-Auseinandersetzungen, die damals häufig stattfanden.

9. Zuletzt wollen wir fragen, ob es nötig gewesen wӓre, Leute zu töten,  nachdem sie aufgegeben hatten und man sie besiegt hatte? Es sei denn man tötete nur aus Lust zur Ermordung?!

Und genau das ist es, was der Koran (o. e. Verse von Al-Bakara) verbietet und genau das,  wovor sich Mohammed in seinen Kriegen hütete.

Die Eliminierung der sog. Kriegsverbrecher

Manche Wissenschaftler der heutigen Zeit wollen behaupten, dass nur die Führer von der Bani Kurayda getötet worden wӓren, da man sie als Kriegsverbrecher verurteilt hӓtte. Als Beweis brachten sie den o. e. Vers, der besagt, dass die eine Gruppe töten und eine andere festnehmen sollen. Mit der ersten Gruppe seien die Führer der Bani Kurayda gemeint.

Dieser Vers mit dem Befehl des Tötens kann nur in Verbindung mit anderen Versen des gleichen Themas verstanden und erklӓrt werden.

Dabei versteht man, dass die Tötung nur inmitten der Hitze des Gefechtes gestattet ist und nur diejenigen getötet werden sollen, die gerade die Muslime töten wollen. Und wenn der Krieg zu Ende geht und keine weiteren aktiven Kӓmpfer auf dem Felde vorhanden sind, erst dann sollte festgenommen werden.

Kurz zusammengefasst:

Die Tötung wurde nur wӓhrend der Hitze des Gefechtes durchgeführt. Danach gab es kein Töten mehr. Es gab nur noch Gefangene, die man dann freigelassen hatte durch eine der o. e. Wege.

Zusammenfassung

Mohammeds Kriegsverhalten gegen den jüdischen Stamm  „Bani Kurayda“  war genauso wie in seinen übrigen Kriegen. Sein Verhalten im Kampf und gegenüber Kriegsgefangenen danach entsprach Gottes Befehlen, wie es im Koran steht. Demzufolge sollten Kriegsgefangene entweder mit (Fida) oder auch ohne Entgelt (Mannun) freigelassen werden. Es steht nirgendwo im Koran, dass sie getötet werden sollten. Die Geschichte vom Krieg gegen die Bani Kurayda wird im Detail im Koran geschildert.

Und trotzdem verbreiten sich immer noch Stories und Erzählungen, die behaupten wollen, dass der Prophet Mohammed Kriegsgefangene von der Bani Kurayda ermordet haben soll. Sie waren ja Hunderte.

Diese falschen Erzählungen breiteten sich leider unter den Muslimen aus und wurden sogar als selbstverständlich weitergeleitet. Das führte natürlich zur Entstellung der Überlieferungen und zum Schaden des Islams.

Geschrieben von Dr. Jamal Najim,

Übersetzt ins Deutsch von Dr. Abdulhamid Gehani

Süleymaniye Stiftung.

İSTANBUL,

01.04.2016

Deutschsprachige Aufsicht:

Hatice Göktaş

Schreibe einen Kommentar